intime geständnisse von frauen

Dezember 29th, 2010

“ich habe während meiner ehe mit allen möglichen männern geschlafen, nur nicht mit meinem eigenen”
“aha…warum?”
“weil er ständig wollte! deswegen”

bitte siezen sie mich beim ficken

Juli 13th, 2010

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“du fotografierst meine muschi und sagst immer noch ‘sie’ zu mir. du würdest mich sogar siezen, wenn wir zusammen ins bett gehen würden!”
“ist das verboten?”
“nein, nur ein wenig komisch…hallo? das ist ein geschlechtsteil… wenn ich dir das schon zeige, kannst du mich mit sicherheit auch duzen!”

stimmt. immer wenn geschlechtsteile im spiel sind (sex), wird geduzt. man sollte sich zur abwechslung mal siezen. und anschliessend die erfahrungswerte schriftlich fixieren.

tag des mauerfalls

November 9th, 2009

“so, komm..und jetzt zieh deinen schlüpper aus!”
“ich kann nicht…”
“warum?”
“ich schäme mich”

einen kurzen augenblick lang höre ich auf zu fotografieren um nachzudenken. schämen? kenn ich von irgendwoher. was war´n das nochmal?

ich stehe in einer lokalen rent-a-pussy agentur, die ihre neuen mitarbeiterinnen der breiten, männlichen öffentlichkeit vorstellen möchte. man hat mich gebucht, um die werbelichtbilder dafür zu erstellen. besonders wichtig, so die agenturleiterin beim briefing vorab, eine radikale interpretation von fsk16, damit der sonderservice rund um die rosette deutlich zur geltung kommt. obwohl alle anwesenden im raum genickt haben, zieht eine von ihnen jetzt, wo es drauf ankommt, ihre zustimmung zurück.

heute ist der zwanzigste jahrestag des falls der berliner mauer. es kam dazu, weil das volk, das in einem land lebte, dessen grenzen komplett vermauert waren, keinen bock mehr darauf hatte, sich von der regierenden kaste der arschlöcher vorschriften machen zu lassen. so ein glück, dass ich darauf komme, und dass mir inzwischen eingefallen ist, was man unter schämen versteht, denn daraus kann ich blitzschnell folgern: wir sind ebenfalls umgeben von mauern. da ich führe, muss sie das volk sein, und ich das arschloch. also darf ich kein arschloch mehr sein, damit ich vom volk bekomme, was ich will – und was ich will, ist, dass das volk sich endlich auszieht und bückt.

“bin ich ein arschloch?”
“nein. leider nicht. wenn du eines wärst, hätte ich keine probleme damit. so´n arschloch bekommt von mir   w a s   e s   w i l l ! ! !”
“also sind arschlöcher was gutes?”
“für mich schon…darauf bin ich spezialisiert”

denkmodell gescheitert. ich möchte wissen, woran es liegt. ich möchte ein guter sein.

“gibt es unterschiede zwischen arschlöchern? hast du da irgendeine präferenz?”
“nein. ich komme mit jedem arschloch zurecht. mit meinem, mit deinem, mit allen”

multitasking is a road, that leads to nowhere. fotografieren oder nachdenken? fotografieren. aber vorher noch ein einziges mal nachdenken.

“zieh endlich den verfickten scheiss schlüpper aus! wird´s bald?!”
“viel besser…na also…geht doch…hier bitte…behalt ihn als andenken an mich…”

volk und führer bringen gemeinsam die mauer zum fall. kannte ich bisher nicht. freue mich über ein souvenir. endlich hab ich auch ein stück mauer.

ruhe im glied – frieden auf der welt

November 5th, 2009

 

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“warum bist du eigentlich immer so verdammt nett?”
“weil ich jeden tag süße, nackte frauenärsche zu sehen bekomme. so wie jetzt deinen zum beispiel. kannst du das verstehen?”

das modell vor meiner kamera nickt und lächelt verständnisvoll. ich lächle auch. ich lächle ständig. ich lächle tagein, tagaus, wie so´ne buddha figur, weil ich dauernd umgeben bin von halbnackten frauen in scharfem fummel. das hat aus mir einen ausgeglichenen, friedliebenden und freundlichen menschen gemacht. ich hab gar keinen grund für schlechte laune.

aristophanes´ lysistrata – ab sofort haftet an dem werk der fahle beigeschmack eines gewaltigen irrtums. zack, ab in die tonne damit. verweigerung is a road that leads to nowhere. im gegenteil: je mehr, desto besser! halte einem mann oder einer lesbe jeden tag einen niedlichen frauenarsch ins gesicht, und aus ihm wird ein echt dufter typ. das programm läuft bei mir jetzt seit zwei jahren, und inzwischen lächle ich nicht nur, sondern habe frieden geschlossen mit der strassenverkehrsordnung, und mich mit dem tempolimit versöhnt. noch ein jahr länger, und ich weiß wie die waschmaschine funktioniert.

welt männertag!

November 3rd, 2009

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männer, geht und macht heute was männliches, denn heute ist welt männertag! ich habe mir vorgenommen, mit nacktem oberkörper autoreifen zu wechseln, und anschliessend mit ölverschmierten händen  eiskaltes dosenbier zu trinken.

sollte der welt männertag irgendwann einmal im sommer stattfinden, werde ich meinen plan umsetzen. wenn es soweit ist, habe ich mit sicherheit auch endlich einen schicken sixpackbauch, arme in denen frauen ohnmächtig werden wollen, mehr haare auf dem kopf, weniger haare auf dem rücken und knackig braungebrannte haut, die vor gesundheit strotzt, weil ich in der zwischenzeit zum neo-öko-hippie mutiert bin, und mich nur noch von soja, obst und wasser, ernähre.

bevor ich jedoch in der eierlosigkeit versacke, mach ich mir noch ein dosenbier auf, und stoße an auf monic (foto oben) und all die anderen mädchen von meinem visuellen spielplatz. jenem ort, an dem wir die grenzen der gewöhnlichen triebbefriedigung manchmal weit hinter uns lassen… cheers, ladies.

die sterne

November 1st, 2009

glaubte ich an die sterne, so würde ich sagen, sie waren mir hold im oktober 2009, doch das einzige, woran ich glaube, ist mein eigener arsch, und den hab ich im oktober plattgearbeitet.

zeit, ort und vorgang sind verklumpt wie schwerer hefeteig. wann habe ich was wo gemacht? ich kann mich nicht erinnern. ob es an der neuen, schwarz-gelben regierung liegt, dass ich den vergangenen monat nur noch anhand meiner agenda rekonstruieren kann? der output an fotos, jedenfalls, war nicht gering. ich habe etwa 3500 mal auf den auslöser gedrückt.

die wahrscheinlichkeit, dass ein schimpanse mindestens 10 brauchbare fotos macht, wenn man ihm ne moderne digitalkamera in die hand gibt, und 3500 mal fotografieren lässt, ist relativ hoch. bei mir sind es immerhin ca 1500, die sich auf 13 bis 15 verschiedene webseiten, einige magazine und tageszeitungen verteilen.

ich bin zu einer contentfabrik mutiert, aber heute, zum monatsende, stehen die räder still, und die fabrik zeigt was sie im auftrag der kunden produziert hat.

elena

los jungs, gebt es zu: wer von euch würde auf idee kommen, freiwillig ne rumänin zu vögeln? keiner? dann entgeht euch aber was. mir ist die kinnlade runtergeklappt, als ich lory und ihr team kennengelernt habe. dank ihr und ihren mädchen begann der monat mit dem guten gefühl, ein weiteres vorurteil in meinem leben abgebaut zu haben. mädchen wie elena haben wesentlich dazu beigetragen, indem sie und ein anderes modell sich gegenseitig die muschis vor der videokamera geleckt haben. menschen, die sich gegenseitig lecken können nicht schlecht sein, oder?

ich bin begeistert von den rumänischen mädchen in solingen und düsseldorf! was bei mir funktioniert, funktioniert auch bei anderen. ich fordere toleranzworkshops für uns deutsche, in denen wir erotikvideos von frauen und männern fremder herkunft drehen können, um vorurteile abzubauen. das ist deutlich effektiver, als folkloretänze aufzuführen.

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 vanessa

mein gott ist das ein schöner mund… vanessa und ich sind uns diesen monat häufiger begegnet. darüber habe ich mich sehr gefreut, denn vanessa ist nicht nur ausgesprochen hübsch, sie hat auch ein erstaunlich gutes körpergefühl – die bilder schiessen sich fast von alleine. am ende des monats, jedoch, ist die stärkste erinnerung die, an ihren mund. an ihre lippen. an diesen großartigen faltenwurf, den die natur geschaffen hat! (und den ich nie richtig zeigen kann…)

v. befriedigt zutiefst mein ästhetisches empfinden. der humanistische erziehungsansatz meines vaters jedoch, zwingt mich dazu, nicht nur über ihren arsch, ihre titten und ihre beine zu sprechen, sondern auch über ihre persönlichkeit. gerne. das v in vanessas namen steht für “verdammt nett”.

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ts viola

ts  ist die abkürzung für jene tomatenscheibe, die deinen burger zu etwas besserem macht. ich wette die typen aus dem marketing des systemgastronomiemarktführers wären damals nie auf die idee gekommen, dass “ts” später mal als abkürzung für das wort transsexuell weltweit für furore sorgen würde, und dass männer lieber zarte, haarlose knaben mit brüsten vernaschen, als fettige hamburger mit holländischem fake-gemüse.

einer dieser transen (falsche, aber gängige bezeichnung), hat mich aufgrund ihres gesichts und ihrer unnachahmlich scheuen art zu beginn des monats, völlig unerwartet zu begeisterungsstürmen hingerissen: ts viola. fotos, aber keine daten. habe die koordinaten verloren. macht nichts. wir laufen uns mit sicherheit wieder über den weg. dann werde ich sie  dazu überreden, für mich auf einer waldlichtung im bambikostüm zu posieren.

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wamder

manchmal lautet der auftrag: fotografiere möglichst viele frauen in möglichst kurzer zeit. kreativschwuchteln stampfen mit dem fuß auf den boden und sagen “ich kann so nicht arbeiten!” für mich, dagegen, ist es ne sportliche herausforderung. im rahmen einer solchen foto-fiesta habe ich wamder getroffen.

auf eine frau wie wamder fährt man entweder ab, oder man ist schwul, bzw. impotent. auf mich trifft  in diesem fall vorübergehend das letztere zu. grund: das superscharfe ost-chick bewegt sich derart professionell vor der kamera, dass ich jede sekunde dafür nutze, um gute fotos zu machen. gedanken an einen möglichen geschlechtsverkehr kommen nicht auf. bin abgelenkt von der jagd auf das beste foto.

 angelina

ich danke dem schicksal, dass es mich auf die schiefe bahn gelenkt hat. jetzt sehe ich fast täglich schöne frauen. im reigen derer, die besonders sind, tummelt sich ein begehrenswertes geschöpf mit dem namen angelina.

beim shooting mit angelina stehen mir zeit und kreativer spielraum ausreichend zur verfügung. ich verschwende beides, um möglichst lange die perfekte harmonie in ihrem gesicht zu betrachten, in welches herrlich blaue augen gebettet sind, deren konturen ein sublimes gefühl von exotik beim betrachter hervorrufen, und welche die schönheit der symmetrie  unter spannung setzen.

während sich mein verstand noch beim minnesang aufhält, hat der decoder auf dem viehischen kanal  die botschaft des schönen gesichts bereits entschlüsselt: fick mich, meine dns ist super!

welchen wortlaut meine antwort auf diesem kanal hat, weiß ich nicht – wahrscheinlich aber, ist sowas wie “super, nehm ich!”

wenn man zwischen ficken und nichtficken hin- und her oszilliert, lädt sich die atmosphäre auf. genau wie vor einem gewitter. geübte vielficker wissen genau, wann sie in einer solchen situation ihren penis in die vagina einführen müssen, um maximale wirkung zu erzielen. ich hingegen, versuche die spannung in der luft möglichst lange aufzurechtzuerhalten um sie pixel für pixel auf den chip zu bannen.

hier sind die fotos vom nicht-sex mit angie…

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